Mitarbeiter müssen sich vom persönlichen Drucker trennen
Verfasst am 10.04.2012.
Wenn Firmen kosteneffizienter arbeiten müssen, dann versuchen sie es oft mit der Neuorganisation von Arbeitsabläufen. Unter anderem wird dabei versucht, die Druckernutzung in der Firma zu verbessern und damit kosteneffektiver zu vervielfältigen.
Kollege Jan-Bernd Meyer von der Computerwoche berichtet von der Teilnahme der Walldorfer Softwaremacht SAP am Wettbewerb "GreenIT Best Practice Award 2010" – dort trat man mit dem "Printer Optimization Project" an. Wie der Wettbewerbsname sagt, handelte es sich vor allem darum, einen Öko-Effizienznachweis für ein Projekt zu erbringen.
Die schiere Zahl der Maschinen sollte reduziert werden, ebenso der Papier- und Toner-verbrauch. Nach der Umsetzung des Projektes sank der Stromverbrauch des SAP-Druckerparks im Vergleich zu früheren Jahren um zwölf Prozent. Das renovierte Output-Management verringerte darüber hinaus die Kosten für die gesamte Druckerlandschaft um 30 Prozent. Eine der wesentlichen Aufgaben bei der Verwirklichung des Projekts war, die Mitarbeiter hierfür zu gewinnen und vor allem diejenigen Beschäftigten mit ins Boot zu holen, die ihren eigenen Drucker aufgeben mussten.
Nicht nur bei SAP ist das eines der größten Probleme, wenn die Drucklandschaft saniert werden soll. Gartner-Analyst Ken Weilerstein berichtet, bei der Optimierung des gesamten Printer-Bestands seien die "persönlichen" Drucker an den Arbeitsplätzen von Mitarbeitern das am schwierigsten zu lösende Problem. "Das hängt damit zusammen, dass den Menschen hier etwas weggenommen wird, das sie als ihr persönliches Eigentum betrachten", erklärt Weilerstein.
Um zu helfen, solche Hindernisse zu umschiffen, hat der Gartner-Analyst Fragen aufgelistet, die ihm von Entscheidungsträgern in Unternehmen im Zusammenhang mit Print-Management-Strategien oft gestellt werden. Die Antworten auf diese Fragen finden Sie in der Computerwoche.
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